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Textil · 4 Min. Lesezeit · 28.05.2026

Flex oder Druck: welche Technik für dein T-Shirt?

Flexdruck oder DTF, Siebdruck oder Flock? Wir erklären die Verfahren ehrlich, sagen dir, was wir selbst anbieten, und wann Flex für Schrift und Logo passt.

FlexFlex
Kurzfassung

Flex ist eine geplottete Folie in einer Farbe und eignet sich für Schriftzüge und einfarbige Logos mit scharfen Kanten. DTF und andere Digitaldrucke sind für Fotos, Farbverläufe und viele Farben gemacht. Im Designer drucken wir mit Flexfolie, Fotos und Verläufe prüfen wir auf Anfrage.

Auf dieser Seite+
  1. Was ist Flexdruck?
  2. Flexdruck oder DTF: der Unterschied
  3. Siebdruck und Flock kurz erklärt
  4. Textildruck-Verfahren im Vergleich
  5. Was wir anbieten und was nicht

Flexdruck oder DTF: Für Schriftzüge, Namen und einfarbige Logos ist Flex eine gute Wahl, für Fotos und Farbverläufe brauchst du ein Druckverfahren wie DTF. Wir drucken unsere T-Shirts und Polos mit Flexfolie. Hier steht, wie die gängigen Verfahren funktionieren, wofür sie taugen und was du bei uns bekommst und was nicht.

Was ist Flexdruck?

Flex ist eigentlich kein Druck. Eine dünne, glatte Folie (meist aus PU oder PVC) wird mit dem Plotter geschnitten. Danach entfernt man alles, was nicht zum Motiv gehört, das nennt sich Entgittern. Der verbleibende Schriftzug kommt mit einer Transferpresse unter Hitze und Druck auf das Shirt.

Daraus ergeben sich die Eigenschaften: Jede Folie hat genau eine Farbe, die Kanten sind scharf, und die Farbe ist deckend. Ein weißer Schriftzug auf einem schwarzen Shirt bleibt weiß, weil keine Tinte in den Stoff einzieht.

TesterEntgittern: überflüssige Folie abziehenTesterfertig aufgepresst
Beim Entgittern ziehst du die Folie um die Buchstaben ab, übrig bleibt der Schriftzug fürs Shirt.

Flexdruck oder DTF: der Unterschied

DTF steht für „Direct to Film“. Das Motiv wird mit Tinte auf eine Transferfolie gedruckt, mit Klebepulver bestreut und anschließend auf das Textil gepresst. Weil gedruckt wird, sind Fotos, Verläufe und beliebig viele Farben möglich, und es funktioniert auch auf Polyester und Mischgewebe. Für kleine Auflagen mit bunten Motiven ist das praktisch.

Verwandt ist DTG („Direct to Garment“). Hier druckt die Maschine wasserbasierte Tinte direkt in den Stoff, am besten auf Baumwolle und mit Vorbehandlung. Auch das ist ein Verfahren für Fotos und viele Farben.

Der Unterschied liegt also im Motiv. Ein Name, eine Rückennummer oder ein Firmenname in einer Farbe ist ein typischer Fall für Flex. Ein Urlaubsfoto oder ein Logo mit Farbverlauf ist ein Fall für DTF oder DTG.

Siebdruck und Flock kurz erklärt

Beim Siebdruck wird die Farbe durch ein Sieb gedrückt, das als Schablone dient. Für jede Farbe braucht es ein eigenes Sieb. Deshalb wird Siebdruck erst bei höheren Stückzahlen günstig. Für 200 gleiche Vereinsshirts kann sich das rechnen, für zwölf Shirts mit zwölf verschiedenen Namen nicht.

Flock ist wie Flex eine Folie zum Aufbügeln bzw. Aufpressen, hat aber eine samtartige Oberfläche aus Viskose- oder Polyamidfasern. Sie fühlt sich weich an, ähnlich wie Samt. Der Flexdruck-Flockdruck-Unterschied liegt also vor allem in der Oberfläche: Flex ist glatt, Flock ist samtig.

Textildruck-Verfahren im Vergleich

VerfahrenSo funktioniert esGut fürWeniger gut für
Flexeinfarbige Folie geplottet, entgittert, aufgepresstSchrift, Namen, einfarbige Logos, EinzelstückeFotos, Verläufe
FlockFolie mit samtiger Faseroberfläche, aufgepresstSchrift mit weicher OptikFotos, Verläufe
DTFfarbig auf Transferfolie gedruckt, mit Kleber aufgepresstFotos, viele Farben, kleine Auflagen, auch Polyester
DTGTinte direkt in den Stoff gedrucktFotos, viele Farben, Baumwolle
Siebdruckein Sieb pro Farbegroße Stückzahlen gleicher MotiveEinzelstücke, viele verschiedene Namen

Welches Verfahren am längsten hält, lässt sich nicht pauschal sagen. Das hängt von Folie oder Tinte, vom Shirt und vor allem von der Pflege ab.

Und zum Tragegefühl: Flex ist eine dünne, glatte Schicht auf dem Stoff, die du als solche spürst. Ein Schriftzug aus einzelnen Buchstaben trägt weniger auf als eine große geschlossene Fläche.

Was wir anbieten und was nicht

Im Designer gestaltest du T-Shirts und Polos mit eigenem Text. Gedruckt wird ausschließlich mit Flexfolie, die wir in unserer Produktion plotten. Du hast elf Druckfarben (Weiß, Schwarz, Gelb, Orange, Rot, Dunkelblau, Grün, Lindgrün, Pink, Metallic Silber und Metallic Gold), neun Shirtfarben und 240 Schriften. Ein T-Shirt mit Aufdruck auf einer Seite kostet 13,00 €, auf beiden Seiten 18,00 €, zzgl. 3,99 € Versand. Das geht ab einem Stück.

Ein Logo setzen wir ebenfalls in Flex um. Dafür schickst du uns die Datei über die Designanfrage, am besten als Vektordatei (SVG, PDF oder EPS), und bekommst ein Angebot. Mehrfarbige Logos gehen im Prinzip auch, die prüfen wir vorher.

Was du im Designer nicht findest: Siebdruck, DTF, DTG und Flock. Fotos und Farbverläufe kann der Designer nicht. Hast du trotzdem eine Idee mit Foto, etwa für einen Babystrampler, ist die Designanfrage der richtige Weg. Im Prinzip ist fast alles möglich, wir prüfen es vorher und sagen dir ehrlich, ob es passt.

Tipp aus der Werkstatt: Flex hält lange, wenn du das Shirt auf links und höchstens bei 40 °C wäschst und nie direkt über den Aufdruck bügelst. Die ganze Anleitung steht in Flex-T-Shirt richtig waschen und bügeln.

Bei Aufklebern stellt sich dieselbe Frage zwischen geschnittener Folie und Druck. Das erklärt Plott oder Digitaldruck. Und wie du dein Shirt Schritt für Schritt gestaltest, zeigt T-Shirts und Polos im Designer gestalten.

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AI MODIFIED: EU-Kennzeichnung für mit KI bearbeitete Inhalte

KI-Hinweis: Bei der Entstehung dieses Beitrags wurde künstliche Intelligenz als unterstützendes Werkzeug eingesetzt. Anschließend hat unser Team den Text redaktionell geprüft und freigegeben.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Flexdruck und DTF?+

Beim Flexdruck wird eine einfarbige Folie geplottet, das Überflüssige entfernt und der Rest mit einer Transferpresse auf das Shirt gebracht. Bei DTF wird das Motiv farbig auf eine Transferfolie gedruckt, mit Kleber bepudert und dann aufgepresst. Flex passt zu Schrift und einfarbigen Logos, DTF zu Fotos und vielen Farben.

Ist Flexdruck für Fotos geeignet?+

Nein. Flex ist pro Farbe eine eigene Folie mit scharfen Kanten, Farbverläufe und Fotos lassen sich damit nicht darstellen. Dafür gibt es Digitaldruckverfahren wie DTG oder DTF. Ein Foto auf dem Shirt prüfen wir gern über eine Designanfrage.

Wann lohnt sich Flexdruck statt Siebdruck?+

Siebdruck braucht ein Sieb pro Farbe und wird erst bei höheren Stückzahlen günstig. Für Einzelstücke, Namen und kleine Gruppen ist Flex die einfachere Wahl, weil jedes Shirt einzeln geplottet wird.

Fühlt sich Flexdruck auf dem Shirt steif an?+

Flex ist eine dünne, glatte Folie, die du auf dem Stoff als eigene Schicht spürst. Ein Schriftzug aus einzelnen Buchstaben trägt dabei weniger auf als eine große geschlossene Fläche.

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